Wie du dir Ziele setzt

… und diese auch erreichst.

Eine kurze Anleitung zur erfolgreichen Zielsetzung.

WARUM SOLLTE MAN SICH ZIELE SETZEN?

Ziele…

  • Geben dir Klarheit über deinen Weg
  • Geben dir einen Filter, um neue Ideen und Möglichkeiten abzuwägen. Passt eine Option nicht zum Ziel, ist sie auch keine wirkliche Option. 
  • Eine klare Vorstellung deiner Ziele ist deine Bestellung beim Universum. Ohne klare Bestellung, bekommst du schließlich auch kein klares Ergebnis. 
  • Richtig gesetzte Ziele geben dir Antrieb, Motivation und Sinn.

WIE SETZT MAN SICH ZIELE?

Ziele setzen wir uns oft nicht, weil wir nicht wissen, was machbar ist oder wie wir diese Ziele ins Tun umsetzen. Eine schlechte Zielsetzung bedeutet schließlich nur Frust, denn wir setzen uns Ziele, aber erreichen sie nicht. Daher führt der Frust dazu, dass wir uns gar keine Ziele mehr setzen. 

Am besten ist es, wenn wir bei der Zielsetzung vom Großen zum Kleinen vorgehen. Die Definition der großen Vision machst du in der Regel nicht so oft. Wenn du dich richtig gut damit verbinden und identifizieren kannst, nimmst du dir diese Zeit nur ein Mal. 

Im Folgenden zeige ich dir den Weg von den großen Zielen zu den kleinen, umsetzbaren Schritten. 

© MySuccessify

Finde deine Vision und dein Warum im Leben.

Nimm dir 10 – 30 Minuten Zeit, schließe deine Augen und stelle dir vor wie du dein Leben gelebt haben möchtest. Nach dieser Zeit, notierst du dir alles, was dir in den Sinn gekommen ist. 

Wichtig ist dabei, dass du dir nicht nur Bilder vorstellst, sondern auch ein Gefühl dazu entsteht. 

Alles, was du tust und hast, sollte dir etwas bedeuten. Wenn du ein Gefühl dazu entstehen lassen kannst, ist dein Antrieb später größer und deine Motivation hält. 

Stelle dir auch vor, was andere über dich denken oder was sie über dich denken sollen. Was hast du erreicht? Wie hast du dich im Umgang mit anderen verhalten? Für was möchtest du stehen?

Leite Ziele ab.

Nachdem du dir vorgestellt hast, wie dein Leben aussehen soll, ist es wichtig aus deiner Vision Ziele abzuleiten. 

Gehe deine Notizen zu deiner Vision durch und markiere alle Punkte, die ein Ziel enthalten. 

Wie genau du dieses Ziel nachher formulierst, sodass du es auch erreichen kannst, findest du weiter unten. 

Entscheide dich für deine Jahresziele.

Welche deiner Ziele, kannst du und willst du schon in diesem Jahr erreichen? 

Denke dabei an den Silvester-Abend und stelle dir vor wie dein Jahr war. Was ist passiert? Was hast du erreicht und was möchtest du erreicht haben? Worauf möchtest du zurückblicken können?

Lege mindestens 3 Ziele fest, die dir wichtig sind. 

Lege deine Quartalsziele fest.

Da wir uns Jahresziele schlecht jeden Tag vor Augen halten bzw. sie uns nicht gut in die Umsetzung bringen, leiten wir von ihnen die Quartalsziele ab. 

Drei Monate, also 90 Tage, sind ein realistischer Zeitrahmen zur Planung deiner Ziele. Wir können uns diesen Zeitraum gut vorstellen. 

Das bedeutet, dass wir an 90-Tages-Zielen besser dranbleiben, weil wir sie eher überblicken sowie für machbar und möglich halten.

Arbeite an deinen Monatszielen.

Die Monatsziele sollten wir uns dann so notieren, dass wir sie gut im Blick haben. Wir sind schon auf einer Ebene, auf der Druck aufkommen darf. 

Wenn dich deine Monatsziele nicht nervös machen, dann hast du dir die falschen Ziele gesetzt. Sie sind nicht groß genug. 

Setze dir deine Monatsziele jedes Monat neu und blicke zu diesem Anlass zurück. Du möchtest beim Setzen der neuen Ziele im besten Fall lernen, was im letzten Monat nicht so gut lief und was du besser machen kannst. 

Natürlich bekommst du mit der Zeit auch ein besseres Gefühl dafür, welche Ziele realistisch sind. Gerade zum Start, kann man hier auch mal falsch liegen und sich zu viel vornehmen oder auch zu wenig. 

Behalte die Wochen im Blick.

Deine Wochenziele leitest du aus den Monatszielen ab. Du hast somit vier Wochen, um deine Monatsziele zu erreichen. Setze sie daher clever und fokussiere dich auf das, was dich in deiner Zielerreichung voranbringt. 

Frage dich: Welches sind die Kern-Aufgaben, die zum Ziel beitragen?

Und miste dabei auch aus: Was kann weg? Was hält dich nur auf?

Starte mit dem ersten Schritt.

Die ersten Schritte sind deine Tages-Aufgaben. Was du täglich denkst und tust, macht aus, ob du deine Ziele mit Fokus und Leichtigkeit erreichst. 

Wir empfehlen dir, dich auf maximal 3 wichtige Aufgaben pro Tag zu konzentrieren. 

Wichtig sind dabei Aufgaben, die einen großen Einfluss auf deine Ziele haben. Kleinigkeiten haben darin keinen Platz. 

Plane deine Top 3 am Vorabend oder vor der Arbeit. Erledige diese Aufgaben zuerst und klopfe dir auf die Schulter, wenn du sie erreicht hast. Dein Tag ist erfolgreich nach diesen Top 3, auch wenn noch ein bisschen Kleinkram auf dich wartet. 

Für den Kleinkram kannst du im Übrigen auch immer mal wieder reine „Abarbeitungstage“ einrichten. 

WIE FORMULIERE ICH ZIELE?

Ziele sollten verschiedene Kriterien berücksichtigen. Dabei ist die SMART-Methode sicherlich eine der bekanntesten Ansätze, um Ziele klar zu setzen. 

SMART bedeutet, dass Ziele wie folgt sein sollten:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Akzeptiert / Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminierbar

Um das klarer zu machen, geben wir dir Beispiele. 

© MySuccessify

Eine spezifische Formulierung enthält das Thema, das Gebiet des Ziels, z. B. 

„Ich möchte gerne eine Yoga-Routine für mehr Ausgeglichenheit einführen.“

Im nächsten Schritt geht es dann um die Frage: Wie lässt sich die Zielerreichung messen?

Die Antwort könnte lauten: „Dazu bin ich bereit 3 Abende in der Woche Yoga zuhause zu machen.“

Ein Ziel, das akzeptiert oder attraktiv ist, verfolgst es. Es soll dich motivieren und ins Umsetzen bringen. 

Z. B. „Ich freue mich darauf, mit meinem Übungsbuch aktiv zu sein und auf Auszeit für mich.“

Dein Ziel sollte natürlich auch realistisch sein, d. h. du musst es für machbar halten. Nur, wenn dein Ziel erreichbar ist, wirst du auch alles dafür tun. 

Z. B. „Pro Yoga-Einheit nehme ich mir 30 Minuten Zeit und kürze gerne meine Fernsehzeit dafür.“

Die Terminierbarkeit deines Ziels kann ein Enddatum sein, z. B. bis wann du ein Ziel erreichen willst, aber es kann auch deine Planung enthalten. Wichtig ist nur, dass du messen kannst, ob du deine Termine eingehalten hast. 

Z. B. „Da ich nicht von heute auf Morgen 3 Einheiten unterbringe, starte ich in der nächsten Woche mit einer Yoga-Einheit, in zwei Wochen mache ich zwei und ab der dritten Woche halte ich mich an die 3 Einheiten.“

Du musst nun nicht für jedes deiner Wochenziele eine so ausführliche Beschreibung machen, aber es ist sinnvoll 90-Tages-Ziele und Jahresziele auf die SMART-Methode hin zu überprüfen. So wirst du noch Unklarheiten entdecken. 

Je klarer du in deiner Zielsetzung bist, desto einfacher erzeugst du Ergebnisse.

TIPPS ZUM SCHLUSS

Plane erst, dann setze einfach nur noch um.

Ziele setzen kostet Zeit. Es erfordert ein Commitment (die Verbindlichkeit) und Hirnschmalz. Doch es lohnt sich!

Wer sich Ziele setzt, kann danach abarbeiten, umsetzen und generiert deutlich schneller Ergebnisse!

Hol dir Hilfe!

Sich ehrgeizige Ziele zu setzen ist gut. Manchmal setzen wir uns jedoch kleine Ziele, weil wir Angst vor der Belastung haben, die die Arbeit an diesem Ziel mit sich bringt. 

Deshalb frag um Hilfe. Überlege dir, wie dein Ziel auch zum Ziel anderer werden kann. 

Eliminiere Energie- und Zeitfresser!

Wir halten uns alle mit Dingen auf, die uns nicht wirklich weiterbringen. Um schneller voranzukommen, ist es sinnvoll Aufgaben abzugeben, die uns unnötig viel Energie kosten. Mache also auch regelmäßig eine Liste mit Aufgaben, die du nicht mehr auf deiner To-Do-Liste haben möchtest. Suche dann nach Wegen, diese Aufgaben loszuwerden.

Verändere nie dein Ziel, nur den Weg dorthin.

Viele Menschen zweifeln an ihrem Ziel, wenn es einmal nicht so läuft wie geplant oder Rückschritte nötig sind. Das Schlimmste ist dabei, wenn wir Ziele ganz aufgeben. Ein Rückschritt bedeutet nicht, dass wir unsere Ziele nicht erreichen. Du wirst immer erst im Nachgang, am Ziel, feststellen, warum es genau richtig war, wie dein Weg verlaufen ist. Also bleib flexibel, aber bleib dran. 

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